21/B, London Campus, British Road, Birmingham, UK

Dienstag

Inputs und Workshops

1. COLLAGE ALS MITTEL DER VISUELLEN KOMMUNIKATION

Papier, Schere, Leim. Mit diesen Instrumenten haben wir schon früh gelernt umzugehen, doch  oft vergessen, dass es sie noch gibt. Huber & Huber haben diese Technik schon seit geraumer Zeit wieder aufgegriffen, beherrschen diese beispiellos und erschaffen damit Bilder mit verblüffender Prägnanz.

In H&H’s Atelier in Zürich werden wir Hefte nach verborgenen Geschichten durchforsten, welche mit schneiden, anordnen, kleben und erneuter Suche lebendig werden können.

 

 

2. CAD WORKSHOP | NATURNAHER TOURISMUS IN DEN ALPEN

CAD WORKSHOP

Die Berge stehen unter Druck. Nirgends ist dies so eindeutig zu beobachten wie in der Schweiz: erholungssuchende strömen in die Alpen, wo neue Infrastruktur nötig ist um diese zu befördern, restaurieren und beherbergen.

Im Rahmen eines CAD Workshops zeigen wir wie weit Planungen im alpinen Raum gehen können. Ummodellieren der Berge steht auf dem Programm.

 

NATURNAHER TOURISMUS IN DEN ALPEN

Der naturnahe Tourismus konnte in den letzten Jahren einen grossen Aufschwung verzeichnen und die Nachfrage steigt weiterhin massiv. Doch damit entsteht ein heikles Spannungsfeld zwischen den mit dem Tourismus einhergehenden Aktivitäten und der ökologisch sensiblen Balance, insbesondere in den Alpen.

 

Wie also kann naturnaher Tourismus gefördert werden ohne Biodiversität, Lebensräume oder Landschaftsqualität zu gefährden? Oder kann er sogar zu deren Verbesserung beitragen?

Diese und ähnliche Fragen verfolgt das Institut für Landschaft und Freiraum (ILF), welches aktuelle Projekte zu diesem wichtigen Thema bearbeitet.

Dominik Siegrist – Prof. für naturnahen Tourismus und Pärke an der HSR, Präsident der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA

 

 

3. STÄDTEBAUVISIONEN – SIND LANDSCHAFTSARCHITEKTEN DIE BESSEREN STADTPLANNERINNEN?

Im Workshop werden zuerst 2 Stadtvisionen vorgestellt.

Knackpunkt und das, was uns interessiert ist, dass an deren erfolgreicher Umsetzung starke landschaftsarchitektonische Konzepte eine wichtige Rolle spielen.

Wir wollen Kurzentwürfe für eine Stadt von morgen, die heute beginnt, wagen. Diskutieren und kluge Fragen an die Stadt formulieren, die in die eigene Hochschule getragen werden sollen und dort zu Projekten werden sollen. Wir arbeiten dabei mit dem future.lab in Wien zusammen, eine von Studierenden der TU-Wien initiierte Containerinstallation im öffentlichen Raum. Unsere Ergebnisse speisen wir dort ein, machen sie öffentlich und laden damit die aktuellen Stadtdebatten auf.

 

Die Glatttalstadt ist eine Stadtvision in der Agglomeration östlich von Zürich. Eine Studie, an der auch HSR Studierende mitgewirkt haben zeigt, dass hier eine Stadt für 400.000 Einwohner entstehen könnte. Wohnen, Arbeiten, gute Infrastruktur sollen in einem verdichteten Stadtmodell entwickelt werden. Grünräume sollen dabei entscheidend für die Naherholung und Siedlungsverbindung sein.

 

Die Seestadt im Osten Wiens ist eines der grössten Stadtentwicklungen Europas. Ein See und ein grosser Park im Zentrum waren die ersten Realisationen. Ein dichtes Netz öffentlicher Räume, intensive Durchgrünung aller Baufelder und Partizipation sind die Träger dieser neuen Stadt. Der Neubau Seestadt will zwischen den Jahrhunderte alten Festungsstädten Bratislava und Wien eine „open minded city“, eine Stadt im Lebensstil des 21. Jhdts werden. 26 Baukräne sind jetzt im Einsatz.

 

 

4. SIEDLUNGSRÄNDER

Allgemeine Vorgaben

- In diesem Workshop wird der Siedlungsrand aus der Perspektive Freiraum bearbeitet. Es geht in erster Linie um die Entwicklung von Freiraumangeboten am Siedlungsrand.

- Die zu entwickelnden Freiraumangebote am Siedlungsrand müssen trotzdem multifunktional neben der Erholung die Aspekte Ökologie, angrenzende Nutzungen und Gestaltung berücksichtigen.

 

Ziel

- Erarbeiten eines Konzeptes an einem der zwei Siedlungsrandsituatio- nen.

- Darstellung in skizzenhafter Form im Massstab 1:2500

 

 

5. LANDART

Landschaft. Selten kann ihr gesamtes Ausmass auf einen Blick erfasst werden. Woraus besteht sie? Was bedeutet Sie für mich persönlich? Wie kann ich sie erfassen?

Mit diesen Fragen (und den dabei zusätzlich auftauchenden) werden wir uns während des Workshops „L & Art“ befassen.

Beginnend im Klassenzimmer mit einer Einführung zur Landschaft der Schweiz und zur Begrifflichkeit der LandArt.

Danach beginnt die Reise ins Reich der Landschaftswahrnehmung, welches sich zwischen Agglomeration und Natur; Artifiziellem und Gewachsenem; Künftigem und Vergangenem befindet.

 

Physisch bewegen wir uns aus Rapperswil-Jona hinaus, an die partiell namensgebende Jona. Auf diesem Weg konfrontieren uns Grenzen, sowohl zwischen Siedlung und umliegender Landschaft, als auch zwischen plastisch Vorhandenem und individuellem Empfinden.

Die Teilnehmenden sollen dabei ihren Fokus auf die Landschaft und ihre individuelle Sicht bzw. Wahrnehmung richten. Stets im Hinterkopf sind zwingend die LASKO-Leitthemen (Schwinden der Landschaft, Flucht in dieselbe, Urbanisierung) zu behalten.

 

Das Gegenstück zur geistigen, individuellen Wahrnehmung bildet der Ausdruck von Genanntem in einer plastischen Form. Dabei soll hauptsächlich die Landschaft selbst als Leinwand, Rahmen und Farbe fungieren und sich so quasi selbst zum Ausdruck bringen; unter dem Filter des eigenen Background.

 

Ziele:

- Landschaft lesen

- Landschaft mit allen Sinnen erfassen

- Persönliche Wahrnehmung der Landschaft in der Landschaft selbst darstellen / zum Ausdruck bringen; plastisch.

- Eigene Wahrnehmung im Bezug auf Landschaft schärfen

 

Zürichsee